Zentrales Diensthundwesen

Das Diensthundwesen wird von der ZPD organisiert. Am Standort Ahrbergen bei Hildesheim findet auf rund 42.000 Quadratmetern Fläche die Ausbildung von Schutz- und Spezialhunden für die Polizei Niedersachsen statt.

Die Aufgaben des Diensthundwesens im Einzelnen:
  • Zentrale Aus- und Fortbildung und Zentralstelle für Prüfungsordnungen
  • Erstellung und Überwachung von Trainingsstandards
  • Fachliche Beratung und Unterstützung der Polizeibehörden in Niedersachsen
  • Auswahl und Eignungsfeststellung von neuen Diensthunden
  • Entwicklung, Erprobung und Festlegung von Einsatzmöglichkeiten für Diensthunde sowie von spezifischen Einsatz- und Ausbildungsmitteln im Diensthundewesen

Oft sind es die Diensthunde, die der Polizei spektakuläre Erfolge bei der Suche nach Vermissten, Rauschgift, Sprengstoff und Beweismitteln bescheren. Darüber hinaus gibt es viele andere Einsätze, bei denen die Vierbeiner unverzichtbar sind. So bei dem gezielten Vorgehen gegen gewalttätige Personen oder dem Einsatz bei Großveranstaltungen aller Art. Voraussetzung ist intensives und professionelles Training. Dafür sorgen sieben Polizeihundeausbilder sowie zwei Beschäftigte , dass die über 200 Diensthunde in Niedersachsen ihre Talente voll zum Einsatz bringen können.

Die Ausbildung zum Schutzhund dauert bis zu sechs Monate. Diensthunde mit besonderen Instinkten erhalten eine zusätzliche Spezialausbildung zum Sprengstoffhund, Rauschgiftspürhund, Leichenspür- und Bluthund oder Brandmittelspürhund in weiteren acht bis elf Wochen.

Die ZPD bildet seit 2010 auch Personenspürhunde (PSH) aus. Die Hunde sind nach ihrer Ausbildung in der Lage, der individuellen Geruchsspur eines Menschen auch über weite Entfernungen und nach längerer Zeit zu folgen. Sie unterstützen die niedersächsische Polizei insbesondere bei der Suche nach vermissten und hilflosen Personen. Daneben könnten die Tiere aber auch wichtige Indizien und Ermittlungsansätze bei Straftaten liefern, wie Verstecke von Beute oder Hinweise auf Fluchtwege von Tätern, und damit zur Tataufklärung beitragen.

Schweißhunde und Bloodhounds eignen sich durch ihre Nasenleistung, ihre hohe Konzentrationsfähigkeit, ihre genetische Disposition und ihre Ausdauer hervorragend für das Verfolgen von Duftspuren. Diese Spur ist so individuell wie eine DNA oder ein Fingerabdruck. Sie ist nicht veränderbar, nicht abwaschbar und kann nicht verhindert werden.


Einsatz von nichtpolizeilichen Rettungshunden und Mantrailern

Bei einem Einsatz bzw. bei einer Zusammenarbeit von nichtpolizeilichen Rettungshunden und Mantrailern ist eine Zertifizierung erforderlich. Weitere Voraussetzungen sowie eine Liste mit Erreichbarkeiten zur Zertifizierung von Rettungshunden erhalten Sie nachfolgend:

- Allgemeine Informationen zu den Voraussetzungen

- Organisationen mit Alarmierungsliste



Diensthund mit Hundeführer  
Diensthund mit Hundeführer
Festnahme, Diensthund, Hundeführer  
Festnahme, Diensthund mit Hundeführer
Brandmittelspürhund  
Brandmittelspürhund
Spürhund auf dem Wasser  
Spürhund auf dem Wasser
Personenspürhunde der Polizei Niedersachsen  
Personenspürhunde der Polizei Niedersachsen
Rettungshund mit Frauchen im Einsatz  
Rettungshund im Einsatz
Kontakt


Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tannenbergallee 11
30163 Hannover

Telefon: 0511 9695-0

Artikel-Informationen

13.08.2019

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