Der Sozialwissenschaftliche Dienst

Der Sozialwissenschaftliche Dienst (SWD) vereint seit 35 Jahren Kompetenzen aus Psychologie, Kulturpädagogik, Arbeitswissenschaften, Politikwissenschaft und natürlich den Sozialwissenschaften zur Unterstützung der polizeilichen Arbeit in Niedersachsen.

Nicht zuletzt im Zusammenhang mit großen Polizei- Einsätzen ist gerade das vom SWD der ZPD initiierte Konfliktmanagement ins Blickfeld geraten. Wir beschäftigen uns aber auch mit vielen anderen polizeipraktischen Fragen und beraten unsere Auftraggeber aus sozialwissenschaftlicher Perspektive u.a. zu folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann der polizeiliche Einsatz konsequent, transparent und konstruktiv verlaufen?
  • Was kann polizeiliches Konfliktmanagement in sozialen Brennpunkten bewirken?
  • Wie kann Polizisten und Polizistinnen psychosoziale Unterstützung gewährt werden?
  • Wie kann traumatisierten Polizisten und Polizistinnen am besten geholfen werden?
  • Wie können Führungskräfte in schwierigen Situationen unterstützt werden?
  • Wie können Organisationsstrukturen mitarbeiterfreundlich und effizient gestaltet werden?

Psychosoziale Unterstützung und Traumatherapie in akuten Fällen

Polizeiangehörige sind wie andere Berufsgruppen in der Gefahrenabwehr psychosozialen Belastungen deutlich stärker ausgesetzt. Die Prävention und Nachsorge bei belastenden Einsätzen (Psychosoziale Unterstützung) ist deshalb seit dem Jahr 2000 in der Polizei Niedersachsen fest verankert. Sie wird flächendeckend durch Regionale Beratungsstellen der acht Polizeibehörden gewährleistet. Der Sozialwissenschaftliche Dienst sichert über regelmäßige Fortbildungen, Supervision und fachlich-konzeptionelle Koordination die fachlichen Standards, den Erfahrungsaustausch und die Fähigkeit zur behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Bei größeren Schadensereignissen, Katastrophen und ähnlichen Einsatzlagen unterstützen Mitarbeiter/innen des SWD als Fachberater für den Bereich Betreuung.

In akuten Fällen kann eine zeitnahe Traumatherapie durch den SWD vor einer Chronifizierung der Symptome und langen, krankheitsbedingten Arbeitsausfällen schützen.


Fachliche Koordination der Regionalen Beratungsstellen der Polizei

Die Beratung und Betreuung von Polizisten wird durch die Regionalen Beratungsstellen in jeder der 6 Polizeidirektionen, in der Zentralen Direktion und im LKA des Landes Niedersachsen vor Ort gewährleistet. Die Qualitätsstandards werden durch den SWD mittels Fortbildung und Supervision aufrechterhalten und gemeinsam weiterentwickelt.


Organisationsveränderungen

Die Polizei ist eine lernende Organisation, die sich gewandelten gesellschaftlichen Bedingungen stellt.

Die Begleitung von Organisationsveränderungen und die Stärkung des Binnenklimas ist eine wichtige Aufgabe des SWD während der Veränderungsprozesse.


SWD

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Kontakt


Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tannenbergallee 11
30163 Hannover

Telefon: 0511 9695-0

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